Übungen u. Ausbildungen 2017

Seilbahnbau war das Übungsthema für Juni 

 

diese wurde aber wegen eines Schlechtwetters kurzerhand in die Maschinenhalle der Jausenstation Feldbauer verlegt. Besonders für unsere Anwärter bzw. jungen Bergretter war der theoretische und praktische Aufbau besonders interessant.

An dieser Stelle möchten wir uns bei der Familie Feldbauer für die Benützung der Maschinenhalle bedanken.

 

 

Bei der nächsten Übung konnte 8 Mann unserer Ortsstelle das Ganze in der Erbsattelschlucht üben. In  2 Gruppen aufgeteilt  wurde  über die ca. 40 Meter breite Schlucht die Seilbahn aufgebaut. Nach dem Aufbau wurde bei Sonnenuntergang  ein Bergretter in die Schlucht abgelassen und mittels Faserseilwinde wieder aufgewunden. 


Übungen u. Ausbildung 2016

26.11.2016 Landessanitätskurs des Steirischen Bergrettungsdienstes am ÖAMTC-Stützpunkt Niederöblarn

Heuer fand zum ersten Mal der landesweit ausgeschriebene Landessanitätskurs der Steirischen Bergrettung am Stützpunkt Niederöblarn, am 26.11.2016, statt. Heimo Stangl hatte, unterstützt durch das Ärzteteam der Steirischen Bergrettung, sowie der Crew der Notfallsanitäter der Bergrettung, die nun die Ärzte bei der Ausbildung tatkräftig unterstützen, ein interessantes und informatives Programm ausgearbeitet. Leider musste die Teilnehmerzahl, auf 90 beschränkt werden, da keine größeren Räumlichkeiten zur Verfügung standen. Wie gefragt diese Kurse sind bewies die Dauer, wie lange eine Anmeldung zum Kurs möglich war; binnen eines Tages war der Kurs ausgebucht.Dieses engagierte Team ist immer bemüht aktuelle Neuerungen auf dem Sektor der Ersten Hilfe zu bringen und die Sanitäter so auf dem neuesten Stand zu halten. Die ständig zunehmende Zahl der Anmeldungen zu dieser Veranstaltung beweist auch die gute Auswahl an Referenten bzw. Vorträgen.

Auch heuer war es wieder gelungen interessante Referenten, die bei der Einleitung von Landesarzt Stv. Stefan Heschl, begrüßt wurden, zu gewinnen. So referierte Stützpunktleiter Capt. Gerhard Brunner über die Flugrettung und über die Einführung der NVG (Night Vision Googles) und natürlich über alles rund um Hubschraubereinsätze.

Klaus Schierl, DGKP, sprach über die Traumaversorgung von Patienten mit einfachsten Mitteln, die dem Bergretter im Einsatz zur Verfügung stehen.

Primarius Dr. Reinhard Doppler referierte über Medizinische Indikationen für den Hubschraubereinsatz aus Notfallmedizinischer Sicht. Alles Themen mit denen die Bergretter im Einsatz konfrontiert sind.

Im Anschluss an die theoretischen Vorträge wurden die SanitäterInnen an vier Stationen mit allen Eventualitäten bei einem Hubschraubereinsatz vertraut gemacht. Direkt am Hubschrauber demonstrierte Capt. Brunner, unterstützt durch Heimo Stangl, von der richtigen Einweisung, über die Annäherung und schließlich die Unterstützung der Hubschraubercrew alles Wichtige, Wissenswerte und Informative. Bei den anderen Stationen wurde die richtige Lagerung von Verunfallten mittels der Vakuummatratze, sowie der richtige Abtransport beübt. Auch wurden wichtige Dinge rund um den Transport von Bergrettern zum Einsatzort mittels ÖAMTC-Hubschrauber besprochen und erklärt.

Nur so kann die Qualität der Ausbildung erhalten bzw. gesteigert werden, um für in Not geratene Bergsteiger perfekt geschultes Rettungspersonal zur Verfügung zu haben.

Text und Foto: E.Bretterbauer, Presse & Medien 

 

Unsere Ortsstelle war mit drei Kameraden vertreten.


Sanitätsschulung des BR Gebietes Eisenerz

 

Am Samstag, den 19.11.2016, trafen sich 32 Bergrettungskameraden des Gebietes Eisenerz, in Landl zu der ersten gemeinsamen Sanitätsschulung.

Der Übungstag begann um 9.00h in der Volksschule Landl. Nach einer kurzen Begrüßung durch unseren Gebietsleiter Gerhard Edelbauer und einer Unterweisung durch den Gebietssanwart Helmut Haindl starteten die Kameraden in kleinen Gruppen von 3-4 Mann. An den fünf verschieden Stationen, Reanimation und Defibrillator, Patientendokumentation, Blutdruckmessung und Pulsoxymetrie, verschiedene Methoden der Wärmepackung und versorgen von Knochenbrüchen mittels Vakuumschiene und Vakuummatratze. Den ganzen Vormittag wurde eifrig geschult, geübt und viele Fragen beantwortet. Das Ziel der Schulung war, Neuerungen der Ersten Hilfe an die Kameraden weiterzugeben, aber auch die „ alten“ Maßnahmen wie z.B. die Wärmepackung, die ein fester Bestandteil der Bergrettungstechniken ist, wieder aufzufrischen. So gegen 13.00 Uhr hatten alle die Stationen durchlaufen.
Nach einer kurzen Nachbesprechung und dem guten Gefühl einiges gelernt zu haben, Klang dann der Tag im Gasthof Brückenwirt in Landl, bei einem gemeinsamen Essen, gemütlich aus.

Einen ganz besonderen Dank geht an die Gemeinde Landl, die uns nicht nur die Volksschule zu Verfügung gestellt hat, sondern auch die Kosten für die Verpflegung im Gasthof Brückenwirt übernahm.

© Text & Fotos BRD Eisenerz

 


ABBAU DER ARBEITSBÜHNE IM QUELLLOCH DER WASSERLOCHKLAMM

 

Bei einem Arbeitseinsatz im Quellloch der Wasserlochklamm wurde von den Mitgliedern der Bergrettung Landl die vor einigen Jahren von einer Forscher und Filmgruppe aus Wien errichtete Arbeitsbühne abgebaut. Der Arbeitseinsatz wurde gleichzeitig als Übung gewertet, da die Tätigkeiten der Bergrettung Landl diesmal als kombinierter Wasser-Felseinsatz stattfanden. Die besondere Herausforderung lag darin, dass im Vorfeld keine Informationen über den Einbau der Plattform vorhanden waren. Der 8-stündige Einsatz wurde erfolgreich mit dem Abbau der Plattform beendet.


Flaschenzüge und Gebirgstrage

 

Diese Themen galt es bei unserer Monatsübung zu beüben. Zuerst wurde der Zusammenbau der Trage mit dem Transportrad und der Bremse, und anschließen die verschiedenen Flachenzüge und der Pro Traxion durchgeführt.     


Sommergrundkurs der steirischen Bergrettung in Gröbming

 

 Vom 11.7. - 16.7. 2016 wurden wieder die Quartiere in Gröbming aufgeschlagen. Mit dabei auch ein Anwärter unserer Ortsstelle. Bei eher durchwachsenden Wetterverhältnissen wurden die ersten 1 1/2 Tagen intensiv die Sanitätsausbildung abgehalten. Die anderen 4 1/2 Tage galten den Themen wie Seiltechnik, Knotenkunde, Wetterkunde, Orientierung, Funk und vieles mehr. Diese neu erlernten Kenntnisse konnten bei einer Abschlusstour am letzten Tag umgesetzt werden.

Die Kameraden unserer Ortsstelle gratulieren unserem Ferdinand zum 1. Teil seiner Ausbildung.

© Fotos:Pirker/ ARD Gesäuse

 


Raftingübung auf der Salza

 

 

Am 30.4.2016 veranstaltete der steirische Raftingverband im Zuge einer Ausbildung für angehende Raftingguides ein große Übung im Bereich Wagnerbrücke, Hebenstreit. Ziel dieser Übung war die Guids auf das richtige Verhalten bei einem Unfall sowie Erste Hilfe Maßnahmen und die Zusammenarbeit mit den Einsatzorganisationen zu beüben. Nach einer Übungsnachbesprechung beim Raftingcamp Palfau, wurden alle Mitwirkenden zu einer Grillerei eingeladen.

Bei dieser Übung wirkten mit: Freiw. Feuerwehr Palfau,

                                                       Rotes Kreuz Altenmarkt/Grossreifling,

                                                       Wasserrettung Liezen,

                                                       Polizei Großreifling

                                                       Bergrettung Landl.


Übung mit Spillwinde und neuer Gebirgstrage

 

Bei der April Übung wurde intensiv der Zusammenbau der neue Gebirgstrage von den 7 anwesenden Kameraden durchgeführt. Da schon länger das Thema Faserseilwinde vers. Spillwind diskutiert wurde, führten wir einen entsprechenden Praxistest bei dieser Übung durch. Kamerad Tramberger Rainer erklärte uns die Spillwinde, anschließend wurden mehrere Übungsdurchgänge durchgeführt.

 


Schulung auf der Stanglalm

 

Am 13.2.2016 wurde eine Schulung auf der Stanglalm abgehalten. Im ersten Teil wurde der Aufbau der Faserseilwinde erläutert und beübt. Anschließend wurde in zwei Gruppen und mehreren Durchgängen die richtige und rasche LVS -  Suche durchgespielt. Der gemütlichen Ausklang fand anschließend in der Almhütte statt.  


Monatsübung: Planmäßiger Lawineneinsatz und Reanimation

 

Bei unsere Februarübung war der planmäßige Lawineneinsatz und die Reanimation unser Übungsthema. Hierbei wurde in einer Power- Point  auf die verschiedenen Aufgaben von Basis, Einsatzleiter Basis und Einsatzleiter Lawine sowie des Vortrupps eingegangen. Da es im Herbst 2015 einige Änderung der Leitlinien in der Reanimation gab, wurde diese erläutert und praktisch wiederholt. 

 


Wintergrundkurs 2016 in der Eisenerzer Ramsau (17.- 22.1.2016)

 

Heuer wurde wieder der Wintergrundkurs der steirischen Bergrettung in der Eisenerzer Ramsau abgehalten.

Ziel dieses Kurses ist, das junge Bergretter in ihren Ortsstellen bei Einsätzen im Winter eingesetzt werden können. Und dies bei Kameradenrettung, planmäßiger Lawineneinsatz, Sucheinsätzen und bei Pisteneinsätzen Tag und Nacht. Besonders wird auch das Thema Risikomanagment das ist Bewegung im Schitourenbereich, Gefahrenbeurteilung sowie Entscheidungsfindung als Gruppenführer gelehrt. Hinzu kommt dabei auch die Beurteilung der Lawinengefahr durch systematische Diagnose der Schneedecke nicht zu kurz. Hierbei gratulieren wir unserem Anwärter Thaller Peter, der diese Ausbildung absolvierte und somit vollständiger Bergretter ist.

Hiervon einige Bilder:

 © Text Wildling Bernhard Foto: Thaller Peter BRD Landl

 

 


Übungen u. Ausbildung 2015

Monatsübung: Nachtbergung Dörfelstein

Da es im Herbst früher dunkel wird und die Temperaturen auch in den minus Bereich fallen können, entschlossen wir uns eine Nachtübung im Bereich Dörfelstein abzuhalten. Nachdem die Unfallstelle ausgeleuchtet und ein Erstkontakt mit dem Verletzten hergestellt wurde, konnten wir ein Seilgeländer durch absturzgefährdentes Gelände aufbauen. Somit konnte weiteres Material zur Unfallstelle gebracht werden. Der Verletzte wurde nach der Erstversorgung mittels UT- 2000 ca. 50 Meter Abgeseilt. Abschließend möchten wir uns noch bei der Jausenstation Feldbauer bedanken, die uns auf eine Jause einlud.

© Text u. Sujet- Foto: Wildling Bernhard BRD Landl  


Monatsübung: Erste Hilfe

 

Unsere Oktoberübung stand ganz im Zeichen der Ersten Hilfe.

Hierbei wurden nicht nur unser Notfall- bzw. Sanrucksack genau durchgenommen, sondern auch die richtige Versorgung von Knochenbrüchen, Blutstillung und Schienung mit diversen Materialien durchgeführt. Auch auf die entsprechende Schocklagerung des Patienten wurde theoretisch wie praktisch eingegangen.

© Text u. Sujet- Foto: Wildling Bernhard BRD Landl

 


Monatsübung:Paragleiterbergung am 7.8.2015

 

Bei unsere Monatsübung war die Paragleiterbergung das große Übungsthema. So fuhren 7 Kameraden auf die Stanglalm, um dort an einen vorbereiteten Baum die Methode für die Paragleiterbergung zu üben. Für einige Kameraden war das Baumsteigen mit den Baumsteigeisen eine neue Erfahrung. Anschließend wurde noch auf der Stangelalm gegrillt und eine Nachbesprechung abgehalten. Besonders freut uns das wir Pirker Ferdinand als Anwärter in unserer Ortsstelle begrüßen dürfen.

© Text&Fotos:Wildling Bernhard BRD Landl

 


Sommergrundkurs vom 27.7.- 2.8.2015 in Gröbming

 

In diesem Zeitraum besuchte unser Anwärter Thaller Peter den Sommergrundkurs. Schwerpunkte in diesen Tagen waren Kameradenhilfe, organisierte Rettung, verschiedene Bergetechniken sowie erweiterte Erste Hilfe. Aber auch Einsatztaktik und Einsatzdurchführung von einfachen Szenarien wurden praktisch durchgespielt.

Die Kameraden unserer Ortsstelle gratulieren Peter zum ersten Teil auf den Weg zum Bergretter.

Einige Impressionen vom Kurs:

© Text:Wildling Bernhard/ Fotos:Thaller Peter BRD Landl


 

03.07.2015 Gemeinsame Nachsuchübung mit der BRD Ortsstelle Admont

 

Nachdem unsere Ortsstelle auf mit 3 Stk. ''Sarontargeräten'' ausgestattet wurde, haben wir diese gleich bei einer Übung in der Praxis getestet.

Deshalb fand am Freitagabend eine gemeinsame Suchübung mit den Kameraden der Ortsstelle Admont auf der Buchau (Brunnriegel,Hartlschütt) statt.

Übungsannahme war: 3 Schwammerlsucher werden von einem Unwetter überrascht. Nachdem nur einer zur vereinbarten Zeit zurückkam, schlug dieser Alarm.

Anhand der Informationen des Alarmierers wurde eine gemeinsame Einsatzleitung in der Einsatzzentrale Admont aufgebaut, und sofort  der Übungseinsatz durchgeplant und die Suchgebiete eingeteilt. Die Gruppen wurden mit GPS und Sarontar (Live-Tracking) ausgestattet und ins Übungsgelände geschickt. Beide Vermissten wurden nach relativ kurzer Zeit aufgefunden. Beide waren in Schrofengelände abgestürzt und mussten vor Ort erstversorgt und von der Mannschaft bis zur Rettung abtransportiert werden. Diese Übung hat gezeigt, dass es sehr wichtig ist gebietsübergreifend mit Nachbarortsstellen zusammenzuarbeiten, um im Ernstfall koordiniert und schnell handeln zu können. Auch unsere 3 Stk. "Sarontargeräte" haben sich bei dieser Übung bestens bewährt. Dies stellt einen enormen Vorteil für die Entscheidungsgrundlagen der Einsatzleitung und auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte dar, da die Einsatzleitung zu jeder Zeit exakt darstellen kann wo sich die Einsatzkräfte befinden. Die zurückgelegte Strecke wird automatisch dokumentiert, was taktische Entscheidungen erleichtert.

© Text: Wildling Bernhard BRD Landl / Fotos BRD Admont


Behelfsmäßige Bergemethoden und GPS

 

Die Grundausrüstung des Bergretters ist das Seil, sind die Karabiner und Reepschnüre. Es gehört zu seinem Standardrepertoire, genau mit dieser Ausrüstung werden die jeweiligen behelfmäßigen Bergrettungstechniken durchgeführt. Dies war auch Schwerpunkt der Übung für Juni, dazu wurde der Klettergarten Wandau aufgesucht. Abschließend wurden  die Grundlagen des GPS wieder aufgefrischt.      © Text u. Foto: Wildling Bernhard BRD Landl


Dyneema Seil Bergung am Dörfelstein

 

Bei unserer Übung im Mai war noch einmal eine Dyneema Übung angesagt. Hierbei fuhren wir zum Dörfelstein nach Mooslandl. Nach der Einteilung durch unseren Einsatzleiter, wurde der Verletzte abeseilt. Zeitgleich wurde der Standplatz und das Bergesystem aufgebaut. Zwei Retter wurden zum Opfer abgeseilt,  und führten eine Kapperbergung durch. Leider konnte nur ein Durchgang duchgeführt werden, da sich eine Gewitter unserern Übungsgebiet näherte. Anschließend fand noch in der Zentrale eine allgemeine Besprechung statt.

© Text u. Foto: Wildling Bernhard BRD Landl

 


Dyneema Seil Bergung

 

Da wir uns schön langsam wieder auf die Sommereinsätze vorbereiten und die letzten beiden Jahre verschieden Erneuerungen gebracht haben, werden wir uns in Zukunft 2 mal im Monat zu diversen Übungen treffen. Bei einer unserer Monatsübungen wurde der Aufbau des Dyneema- Systems durchgeübt. Hierbei wurde der richtige Aufbau sowie diverser Informationen über diese Rettungsmethode erläutert. So hatte jeder anwesende Kamerad die Möglichkeit sich mit dieser Methode wieder vertraud zu machen.

© Text u.Foto: Wildling Bernhard BRD Landl


Einsatzleiterkoordinierung 2015

 

Vom 28.02. - 01.03.2015 nahm Wildling Bernhard an der diesjährige Einsatzleiterkoordinierung auf der Tauplitzalm teil. Nachdem die letzten beiden Jahren Sommerthemen behandelt wurden, wurde heuer eine Winterfortbildung abgehalten.

Hierbei wurden die neuesten Erkentnisse der analytischen Schneedeckendiagnose, und das Risikomanagment nach Munters 3X3 Filter für die Entscheidungsprozesse des Einsatzleiters in Theorie und Praxis erarbeitet und geschult.

Im Wesentlichen wurde auch auf die extreme Schneedeckensituation dieses Winters eingegangen, um daraus entsprechende richtige fundierte Erkentnisse zu erlangen.

Weitere Punkte waren:

-Stabilitätstest und Bruchfortpflanzung durch erstellen von Schneeprofilen

-Kameradenrettung / Planmäßiger Lawineneinsatz 

-Tourenplanung gem. Entscheidungsstrategie

-praktisches Führen einer Schitour als Gruppenführer

-praktisches Arbeiten mit BOS Funk

Am Sonntag wurden dann alle Punkte in einer Schitour auf den Grossen Tragel nochmals wiederholt, als Abschluss erfolgt noch eine äußerst positive Nachbesprechung

© Text u.Fotos: Wildling Bernhard BRD Landl


Wintergebietsübung 2015 am Gamsstein

 

Von 7.- 8.2.2015 wurde die diesjährige Wintergebietsübung des Gebietes Eisenerz abgehalten, mit dabei auch zwei Alpinpolizisten der Alpinen Einsatzgruppe Liezen. Nach der Begrüßung durch Gebietsleiter Gerhard Edelbauer und Ortsstellenleiter Karl Buder wurden die ca.30 Kameraden/innen in drei Gruppen  (Anfänger, Fortgeschrittene u. Erfahrene) aufgeteilt.

Die anwesenden Einsatzleiter bzw. ihre Stellvertreter hatten die Aufgabe sämtliche Themen des Schibergsteigens von Ausrüstung, Orientierung, richtige Spuranlage, Kameradenrettung, Erste Hilfe ec. mit den Teilnehmern zu üben bzw. durchzusprechen. Anschließend wurde durch die  Alpinpolizei ein Schneeprofil sowie ein Rutschblock erstellt und durchbesprochen. Nach einer Teepause wurde noch der Aufbau der Pro Traxion mit Akia geübt. Als Übungsabschluss erfolgte ein planmäßiger Lawineneinsatz, der in die Nacht hinein dauerte. Hierbei wurden angenommen, dass drei Tourengeher bei der Abfahrt verschüttet worden sind. Zwei Tourengeher mit LVS wurden nach der Alarmierung rasch gefunden, erstversorgt und abtransportiert. Nach dem dritten musste sondiert werden, auch dieser könnet geortet und ausgegraben werden. Nach der Übungsnachbesprechung und einem deftigen Gulasch auf der Naturfreunde Hütte, folgte ein gemütlicher Kameradschaftsabend. Die Gemeinschaftstour am nächsten Tag auf den Gamsstein wurde wegen des starken Schneefalls und Sturmes abgesagt.

© Text u.Foto: Wildling Bernhard BRD Landl


Wintergrundkurs 2015

 

Seit einigen Jahren findet in der Eisenerzer Ramsau der Wintergrundkurs der Steirischen Bergrettung statt, diesmal von 18.-23.01.2015. Hier findet die Bergrettung ideale Voraussetzungen um angehende junge BergretterInnen in der Winterarbeit zu schulen und auszubilden. In einer Woche wird den jungen BergretterInnen versucht eine integrierte zielorientierte Basisausbildung zu vermitteln, sodass sie in der Ortsstelle bei Einsatzen im Winter (Kameradenrettung / planmäßiger Lawineneinsatz / Sucheinsatz / Pisteneinsatz bei Tag und bei Nacht) als Bergretter eingesetzt werden können. Die Schwerpunkte liegen im Bereich der Kameradenrettung, sowie in der organisierten Bergrettung. Hier lernen Sie alle notwendigen Kenntnisse im technischen Bereich und der erweiterten Ersten Hilfe, die für den Einsatz im Winter erforderlich sind. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auch in der Ausbildung. Risikomanagement-Winter (Bewegung im Schitourenbereich/ Gefahrenbeurteilung und Entscheidungsfindung als Gruppenführer).

Text & Foto: E.Bretterbauer, Presse & Medien, Bergrettung Steiermark


Zum erfolgreich absolvierten Wintergrundkurs gratulieren wir Andreas, der nun ein vollwertiger Kamerade unserer Ortsstelle ist.

 

 


Unter diesem Motto veranstaltete die Führungscrew vom HS-Stützpunkt Christophorus 14 die diesjährige Veranstaltung zu der alle Partnerorganisationen eingeladen waren. Nach derBegrüssung durch Stützpunktleiter Gerhard Brunner, präsentierte uns Dr.Sassan Lachini

in seiner Power- Point Präsentation die Aufgaben von Pilot, Flugrettungssanitäter und Notarzt. Auch auf die richtige Alamierung und Versorgung wurde besonders eingegangen. Im Anschluß wurden noch Fragen beantwortet. Von unserer Einsatzorganisation nahmen zwei Kameraden teil.

© Text u.Sujet-Foto: Wildling Bernhard BRD Landl

 


LVS- Übung

 

Am Freitag den 02.01.2015 trafen sich um 16.00 Uhr einige Kammeraden um nach dem Schneefall der letzten Tage, das richtige Handling mit den LVS zu üben. Dabei wurde besonders Augenmerk auf unsere Anwärter gelegt. Im Anschluß an die Übung wurden noch für unseren Bergsteigerball diverse Vorbereitungen getroffen.

© Text u.  Foto: Wildling Bernhard BRD Landl


 

 


Übungen u. Ausbildungen 2014

Landessanitätskurs in Trofaiach (22.11.2014)

 

Landessanitätskurs der Steirischen Bergrettung in Trofaiach, am Samstag, dem 22.November 2014,  statt. Unter der langjährigen Patronanz der Ortsstelle Trofaiach, die für die Organisation seit Jahren zuständig ist, findet dieser Kurs in der Mehrzweckhalle Trofaiach ideale Räumlichkeiten. Heuer nützten 109 Sanitäter/innen des Steirischen Bergrettungsdienstes die Chance sich über die neuesten Trends, Entwicklungen und Neuigkeiten auf diesem Sektor zu informieren und weiterzubilden.

 


Das Programm dieser Veranstaltung wird von Landesarzt Dr. Martin Hasibeter, in Zusammenarbeit mit seinem Ärzteteam erstellt. Dieses Team ist immer bemüht aktuelle Neuerungen auf dem Sektor der Ersten Hilfe zu bringen und die Sanitäter so auf dem neuesten Stand zu halten. Die ständig zunehmende Zahl der Anmeldungen zu dieser Veranstaltung beweist auch die gute Auswahl an Referenten bzw. Vorträgen. 

Auch heuer war es wieder gelungen interessante Referenten, die bei der Einleitung von Landesarzt Dr. Martin Hasibeter, begrüßt wurden, zu gewinnen. So referierten Dr. Georg Fritsch über die „Risk-Management in der Bergrettung“, Heimo Stangl über „BAK-ABCDE SAMPLE-Was ist das?“ und Dr. Gerhard Rupar mit launigen Worten über "Die Kunst der Improvisation im Bergrettungsdienst aus der Sicht des erfahrenen Bergrettungsarztes". Alles Themen mit denen die Bergretter im täglichen Einsatzgeschehen konfrontiert sind. 

Im Anschluss an die theoretischen Vorträge müssen alle Sanitäter ihr Wissen an 8 Stationen praktisch unter Beweis stellen. Nur so kann die Qualität der Ausbildung erhalten bzw. gesteigert werden, um für in Not geratene Bergsteiger perfekt geschultes Rettungspersonal zur Verfügung zu haben.

© Text & Fotos: E.Bretterbauer, Presse & Medien, Bergrettung Steiermark


Sommergebietsübung am Pfaffenstein (6.9.2014)

 

Bei der diesjährigen Sommergebietsübung des Gebietes Eisenerz waren die Ortsstellen Wildalpen, Landl, Radmer und Eisenerz im Einsatz. Die Übungsannahme war das 2 Kletterer verunglückten wobei der erste im Bereich Zustieg Südwand (Pfaffenstein) abstürzte und der zweite beim Hilfeholen beim Abstieg ins Tal.
Um 08.09h bekam der Einsatzleiter die Information der Landeswarnzentrale (LWZ) der sofort einen Gebietsalarm auslöste sowie die Feuerwehr, Alpinpolizei und Rettung mit alarmierte. Zum Glück war durch den Anruf des zu Hilfe eilenden Verletzten die GPS Position bekannt und so konnte der Einsatz schnell anlaufen. Sofort stiegen die Kameraden der Bergrettung und Alpinpolizei die in drei Gruppen aufgeteilt waren auf um die Versorgung bzw. die Bergung der Verletzten durchzuführen. Die mitalarmierte Feuerwehr führte den Transport der Mannschaften, und dem benötigten Material durch, so dass der erste Verletzte schnell aufgrund der GPS Position gefunden war und die Versorgung bzw. die Bergung durchgeführt werden konnte. Leider war beim Eintreffen der Kameraden der Verletzte nicht ansprechbar und so war auch nicht genau bekannt wo sich der zweite Verletzte befand.
Das zweite Bergrettungsteam stieg unterdessen weiter auf um den anderen Verletzten zu suchen der im Bereich der Südwand verunfallte. Da der Einstieg des Klettersteiges in der Übungsannahme durch einen Blitzschlages nicht begehbar war mussten sich die Kameraden einen anderen Weg suchen um weiter aufzusteigen. Mittels eines zügig aufgebauten Seilgeländers wurde das Hindernis schnell umgangen und schließlich wurde auch der zweite schwer verletzte Kletterer gefunden, versorgt, abtransportiert und dem Roten Kreuzes übergeben.
Nach 5 Stunden waren alle Kameraden wieder im Tal wo noch das Thema Dyneema und Erste Hilfe im Stationsbetrieb durchgemacht wurde.
Bei der abschließenden Übungsnachbesprechung bedankte sich der Gebietsleiter Gerhard Edelbauer bei allen Kameraden für die hohe Einsatzbereitschaft und betonte aber auch die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, Roten Kreuz und der Alpinpoli
zei.

© Text & Fotos: BRD Eisenerz


Digitalfunkschulung

 

Am 21.6.2014 trafen sich die Funkwarte und einige Ortsstellenmitglieder des Gebietes Eisenerz um von Landesfunkwart Franz Fidi in den Digitalfunk eingeführt zu werden. Nach einer ausführlichen Powerpointpräsentation wurden die verschiedenen Möglichkeiten in der Praxis getestet. Hierbei hat jede Ortsstelle 3 Geräte für den Übungs bzw. Einsatzbetrieb erhalten. Weiters erwähnte der Landesfunkwart, dass der analoge Funk uns aber noch eine Zeit lang begleiten wird, da nicht jeder Mann mit einem Digitalfunk ausgestattet werden kann. In erster Linie sollen die Einsatzleiter mit dem Digitalfunk bei Einsätzen arbeiten. In den nächsten Wochen wird der Digitalfunk in unserem Einsatzgebiet ausgiebig getestet, um Funklöcher zu erkennen, und im Einsatzfall entsprechend reagieren zu können.

© Text u. Sujet- Foto: Wildling Bernhard BRD Landl

 

 

 


Einsatzleiterkoordinierung 2014 (14-15.6.2014)

 

Vom 14.- 16.06.2014 nahmen Buder Mario und Wildling Bernhard bei der diesjährigen Einsatzleiterkoordinierung auf der Edelrautehütte teil. Hierbei wurde am 1.Tag die Paragleiterbergung in Theorie und anschließender Praxis abgearbeitet. Am Abend gab es noch einen Vortrag über den BOS- Funk durch Landesfunkwart Franz Fidi. Am zweiten Tag referierte Landesleiter- Stellvertreter Ranner Sepp in seinem Vortrag über den Forstunfall. Im Anschluss wurden die Teilnehmer in Gruppen eingeteilt, um einen Forstunfall zu üben. Dabei wurde eine Seilbahn mit ca. 100m Spannweite aufgebaut und anschließend erfolgte noch eine Übungsreflexion.

© Text & Fotos: Wildling BRD Landl


Übungen u. Ausbildungen 2013

Sommergebietsübung Eisenerz/ Leoben Nord

 

Am Samstag den 5.10.2013 trafen sich bei herrlichem aber kühlem Herbstwetter 33 Bergretter der Ortsstellen Eisenerz, Radmer, Landl und Wildalpen um die diesjährige Gebietsübung durchzuführen.

Bei dieser, von der Ortsstelle Landl geplanten Übung galt es, folgendes Szenario zu meistern:

Ein Wanderer verletzt sich auf der Steiganlage zum Wasserloch, dieser ist aufzufinden, zu versorgen und anschließend über den sogenannten ,,Jägerriedel`` mittels UT-2000 und einer Seilbahn mit ca. 90m Spannweite über die Salza abzutransportieren. Hierbei wurden die Kammeraden/innen in vier Gruppen aufgeteilt. Um die Seile für die Seilbahn über die Salza zu bringen, wurden verschiedene Methoden von Armbrust bis Wurfbeutel mit Wurfleine ausprobiert.  Die Gemeinde Palfau stellte uns ihren Gemeindetraktor als Ankerpunkt zu Verfügung. Ganz besonders freute uns, dass die Gemeindevertretung von Palfau, sowie der Postenkommandant vom Polizeiposten Grossreifling vorbeischauten, um sich ein Bild über das Know How der Bergretter/innen zu machen. Um ca. 13.00 Uhr wurde die Übung erfolgreich beendet.

Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde Palfau für den Traktor, und der Wasserlochschenke für die Bewirtung.

© Text & Fotos: Wildling BRD Landl


Einsatzleiterkoordinierung 2013

Das Ausbildungsteam und die Landesleitung der steirischen Bergrettung veranstalten zur Weiterbildung der Einsatzleiter und deren Stellvertretern jedes Jahr eine Einsatzleiterkoordinierung. Die diesjährige Koordinierung  fand von 25.05. - 26.05.2013 in Eisenerz statt. Großes Hauptthema war diesmal die neuen Bergemethode mit dem Dyneemaseil bzw. die Zertifizierung der Einsatzleiter. Die verschiedenen standardisierten Bergeverfahren wurden vorgestellt und praktisch in Kleingruppen geübt. Die Dyneemaseile werden in naher Zukunft die Stahlseile in der steirischen Bergrettung ersetzen. Seitens der Ortstelle Landl  nahm Wildling Bernhard teil.

© Text & Fotos: Wildling Bernhard ÖBRD Landl


Übungen u. Ausbildung 2012

Absturz unterhalb des Schwarzensteins (13.10.2012)

 

Bei realen Einsatzbedingungen (Nebel, schlechte Sicht, Regen und starker Wind) fand die diesjährige Gebietsübung in Eisenerz statt. Die Ortsstelle Eisenerz mit ihrem Ortsstellenleiter Gerhard Edelbauer, hatte für die teilnehmenden Ortsstellen Landl und Radmer eine selektive Such- und Bergeübung vorbereitet. Da bei Sucheinsätzen die Alpinpolizei den Einsatz koordiniert war auch diese mit eingebunden, vertreten durch Gerhard Waigand und Stefan Vollmann. In den Begrüßungsworten von Gerhard Waigand lobte dieser die gute Zusammenarbeit mit der Bergrettung Eisenerz vor Ort, bei Einsätzen im Winter sowie im Sommer.
Die diesjährige Übung wurde von Florian Kainrath mit Gerhard Waigand von der Basis aus geleitet. Für die 30 beteiligten Bergretter gab es 2 Übungsszenarien: Eine Gruppe wurde zu einem Sucheinsatz eingeteilt, während die zweite Gruppe mit einer Verletztenbergung aus schwierigem Gelände konfrontiert war.

Die erste Gruppe wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Eisenerz Richtung Teichenegg gebracht, wo sie im Anschluss daran zum Nebelkreuz aufstiegen und mit einer Flächensuche Richtung Hochalm begannen.
Die zweite Gruppe stieg Richtung Hochalm auf.
In diesem Bereich war eine Person im steilen Wald abgestürzt. Sie hatte jedoch ein Handy mit GPS und konnte der Landeswarnzentrale Graz die Koordinaten übermitteln bzw. um Hilfe ersuchen. Da inzwischen Regen und starker Wind im Unfallbereich eingesetzt hatte, war höchste Eile geboten. Auch hier übernahm, für ein kurzes Stück, die Feuerwehr den Mannschaftstransport. Aufgrund der GPS-Koordinaten war bald klar wo sich der Abgestürzte befinden musste. Binnen kürzester Zeit erreichten die Bergretter die Unfallstelle. Der Wanderer war einen steilen Waldhang fast 40 Meter in die Tiefe gestürzt und hatte zahlreiche Verletzungen davongetragen. Ein mächtiger, quer liegender, Baum hatte seinen weiteren Absturz verhindert. Was nun folgte war ein oft geübtes und bestens bekanntes Prozedere. Während einige Bergretter eine stabile Verankerung aufbauten begannen 2 weitere sich für den Abstieg zum Verletzten fertig zu machen und die UT2000, eine bei der Bergrettung eingesetzte und bewährte, Gebirgstrage zusammenzubauen. Im Anschluss daran erfolgte der gesicherte Abstieg der beiden zum Verunfallten.
Während nun die beiden Gruppen jeweils sich den ihnen zugewiesenen Aufgaben widmeten, erreichte sie ein Notruf der Einsatzleitung. Im Bereich der Eisenerzer Ramsau war ein Paragleiter beim Landeanflug im Nebel und bei böigem Wind auf einer hohen Fichte hängengeblieben und traute sich nicht aus fast 20m Höhe abzusteigen.
Daraufhin wurden von der ersten Gruppe einige Retter abgezogen und brachen auf schnellstem Wege ins Tal auf, wo sie im Anschluss daran die Bergung des Paragleiters durchführten.
Die zweite Gruppe hatte inzwischen, nach der Erstversorgung des abgestürzten Wanderers, mit dem aufseilen auf den Wanderweg begonnen.
Von dort erfolgte der Abtransport bis zur Hochalm, wo ein Rotkreuzfahrzeug den Transport, sowie die weitere medizinische Versorgung übernahm.
Auch die erste Gruppe hatte den Verirrten angetroffen und begleitet ihn im Anschluss sicher ins Tal.

©Text & Foto Bretterbauer Erich Pressebeauftragter ÖBRD Land Stmk

 


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